WHA Resolution 2014

Die WHA-Resolution 67.9 von 2014 hebt hervor, dass Psoriasis eine schwere, chronische Erkrankung ist, die häufig mit Stigmatisierung einhergeht, weltweit unterschätzt und oft unzureichend behandelt wird.
Sie fordert die Mitgliedstaaten der WHO auf, den Zugang zu frühzeitiger Diagnose und leitliniengerechter Behandlung zu verbessern,
Psoriasis in nationale Gesundheitsstrategien einzubinden und Maßnahmen zur Reduktion von Stigmatisierung und Diskriminierung zu fördern.

Aus der Resolution gingen u. a. folgende Aktionen hervor:

  • Die WHO veröffentlichte 2016 den ersten Globalen Bericht zu Psoriasis, der Datenlage,
    Versorgungslücken und Handlungsempfehlungen zusammenfasst.
  • Viele Länder verbesserten ihre Versorgungsstrukturen, z. B. durch bessere Leitlinien,
    breiteren Zugang zu modernen Therapien und Aufklärungskampagnen.
  • Internationale Patientenorganisationen nutzten die Resolution als Grundlage für
    Anti-Stigma-Initiativen und Awareness-Kampagnen, um gesellschaftliche Vorurteile abzubauen.
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