ECHT
Entstigmatisierung von Menschen mit chronischen Hauterkrankungen
Es handelt sich um ein vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG; Förderkennzeichen: ZMVI1-2517FSB809; Projektleitung: Prof. Dr. Matthias Augustin) gefördertes Forschungsvorhaben mit Laufzeit 2018–2020, das darauf abzielte, Interventionsformate zu entwickeln und zu erproben, mit denen die gesellschaftliche Stigmatisierung von Menschen mit sichtbaren Hauterkrankungen verringert werden kann.
Was wurde gemacht?
- Das Projektteam erarbeitete auf Basis wissenschaftlicher Literatur und systematischer Analyse geeignete Ansätze gegen Stigmatisierung.
- Es wurden konkrete Aktionen umgesetzt — etwa ein Seminar für Medizinstudierende und Unterrichtseinheiten für angehende Pädagog:innen, um deren Einstellung gegenüber Menschen mit Hautkrankheiten zu sensibilisieren.
- Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wurde in kontrollierten Studien evaluiert: Dabei zeigte sich, dass bei Teilnehmenden die Zustimmung zu negativen Stereotypen sank und soziale Distanzbereitschaft abnahm.
Ziel und Bedeutung
- Ziel war und ist, Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung sichtbar erkrankter Personen durch Wissen, Bewusstseinsbildung und Begegnung abzubauen — also gesellschaftliche und strukturelle Barrieren zu verringern.
- Das Projekt soll nachhaltige, evidenzbasierte Konzepte liefern, die sich langfristig in Ausbildung, Medizin, Pädagogik und Öffentlichkeit verankern lassen.
Weitere Informationen finden Sie unter: Entstigmatisierung von Menschen mit sichtbaren chronischen Hauterkrankungen (ECHT und ECHT-EVAL)